Das Problem mit Bio-Spirulina

SPIRULIX steht für eine Spirulina-Zucht, die ökologisch-sinnvoll ist & dir die bestmöglichen Produkte für unser aller Zukunft ermöglicht: 

  • nachhaltig nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft
  • ökologisch sowie ökonomisch sinnvoll & schonend
  • frei von Pestiziden, Schadstoffen und Schwermetallen
  • regionale Herstellung in Niederösterreich
  • Fokus auf Qualität, damit du nur das Beste bekommst!


Trotzdem bekommen wir oft die Frage, warum  man denn nirgendwo in Europa Spirulina oder andere Algen in Bio-Qualität produziert. Der Grund hierfür scheitert aber leider nicht an uns. Deshalb haben wir uns gedacht, dass wir euch an dieser Stelle mal erläutern, warum dem so ist:

Das Problem mit dem Stickstoff

Die Algenproduktion kann man sich vorstellen wie ein Gemüsebeet. Wie jede Pflanze, braucht auch Spirulina bestimmte Nährstoffe zum wachsen. Neben CO2, Eisen, Magnesium und einigen weiteren spielt vor allem Stickstoff eine wichtige Rolle. Und hier gibt es auch ein Problem.

Damit eine Alge wie Spirulina jedoch bio-zertifiziert sein kann, muss dies auch auf die für die Produktion verwendeten Nährstoffe zutreffen. Und Stickstoff gibt es für Aquakulturen in einer wasserlöslichen Form in der gesamten EU nicht als zugelassenen Bio-Nährstoff. 

Eine erlaubte Form von Bio-Stickstoff wäre Kompost. Würden wir diesen jedoch als Stickstoffquelle benutzen, würde unsere ganze Wasserchemie kippen und viele unerwünschte Stoffe wären im Wasser. Deshalb ist die Verwendung von Kompost nicht möglich.

Eine andere Möglichkeit, die in der Kosmetik-Branche oft Anwendung findet, ist Urin. Dieser ist jedoch für die Herstellung von Lebensmittel nicht zugelassen und, ganz ehrlich, würden wir das auch nicht verwenden wollen, wenn es erlaubt wäre.

Ihr seht also: es ist in der EU einfach aufgrund eines legislativen Problems nicht möglich, zertifizierte Bio-Algen zu produzieren.

Doch warum gibt es trotzdem Bio-Spirulina zu kaufen?

Bio kann bei Algen-Produkten 2 Sachen bedeuten:

  • entweder die Algen kommt aus einem natürlichen Gewässer
  • oder der Anteil an Algen ist als eher niedrig zu bezeichnen

Für pure Bio-Spirulina, wie man sie beispielsweise in Form von Pulver, Tabletten oder Presslingen kennt, gilt vor allem ersteres. Und hier gibt es ein großes Problem!

Die meisten Spirulina-Algen werden in natürlichen Fisch-Gewässern in Asien (meist China oder Indien) gezüchtet. Aus diesem Grund schmecken viele Spirulina-Produkte auch recht fischig. Das Bio-Siegel bei Spirulina oder Algen ist daher quasi meist eher ein "Made in Asia"-Siegel.

Vermutlich hat jeder schon mal die Problematik gehört, dass viele natürliche Gewässer, vor allem in Süd-Ost-Asien, dermaßen mit Schwermetallen belastet sind, dass auch die Fische und Algen mit diesen belastet sind.

Spirulina hingegen ist bekannt dafür, dass sie Schwermetalle bindet und ausleiten kann. Und das ist hierbei auch das Problem an Bio-Spirulina! Denn züchetet man Spirulina in einem vorbelasteten Wasser, macht sie dort das, was sie am besten kann: Schwermetalle binden. Wenn man sich nun also Bio-Spirulina kauft, kann es sein, dass diese schon voller Schadstoffe & Schwermetalle ist. Aufgrund dessen kann die Alge dann auch keine Schwermetalle mehr im Körper binden, es kann sogar sein, dass sie Schadstoffe im Körper loslässt! 

Die Frage, die sich hier jetzt stellt: würdet ihr in irgendein Gewässer in Asien reinspringen wollen, wissen dass viele Schadstoffe enthalten sein könnten? Warum solltet ihr das dann in Form von Bio-Spirulina zu euch nehmen?

Was wir für euch besser machen bei der Herstellung unserer Spirulina:

Bevor wir uns rangemacht haben, Algenbauern zu werden, haben wir uns ganz genau mit Problematik der aktuellen Produktion von Spirulina auseinandergesetzt. Gleich zu Beginn haben wir uns ein Ziel gesetzt:  eine regionale Alge an den Menschen zu bringen, die nicht nur die qualitativ beste ist, sondern auch schmeckt. Und das haben wir geschafft!

Am reinsten wird Spirulina, wenn man sie getrennt von der Umwelt züchtet. Genau das machen wir. Aufgrund dieser Trennung von der Umwelt ist es jedoch nicht möglich, ein Bio-Siegel für unsere Spirulina zu bekommen.

Wir verwenden bei der Produktion österreichisches Trinkwasser, das wir aber nochmal zusätzlich über eine Osmose-Anlage reinigen müssen, damit es auch wirklich für Spirulina rein genug ist. Allein dieser notwendige Aufwand zeigt, dass man bei der Herkunft von Algen aufpassen muss! 

Außerdem werden unsere Becken täglich nach verschiedensten Parametern überprüft, damit wir auch wirklich immer wissen, wie es unserer Spirulina geht. Denn nur “gut” ist uns nicht genug. Wenn wir schon jeden Tag an unseren Algen arbeiten, dann muss diese auch wirklich die allerhöchste Qualität haben. Und nachdem wir regelmäßig so viele Emails von euch bekommen, wissen wir: das merkt man auch. 

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